Wenn die Sommermonate den Mariendom in besonderes Licht tauchen, gehört die Bühne traditionell jenem Instrument, das diesem Raum seinen unverwechselbaren Klang gibt: der Rudigierorgel.
Der französische Organist und Komponist Gaston Litaize hat sie einst als „eine der herrlichsten Orgeln der Welt" bezeichnet – und der Orgelsommer 2026 macht hörbar, was er damit gemeint hat.
20. August 2026, 20 Uhr: KALEIDOSKOP | Susanne Werpechowski
Zwischen Leipzig und Wien
Die Gewinnerin des Franz-Schmidt-Wettbewerbs 2025, Susanne Werpechowski, spannt einen weiten Bogen quer durch die deutschsprachige Orgeltradition – von Johann Sebastian Bach über August Gottfried Ritter und Max Reger bis zu Franz Schmidt. Barocke Klarheit, ausladende romantische Architekturen und die farbenreiche Harmonik der Spätromantik treffen aufeinander und lassen die vielen Klangfarben der Rudigierorgel wie ein Kaleidoskop drehen – zwischen Leipzig und Wien.
3. September 2026, 20 Uhr:
DANCING PIPES | Andrew Dewar
Vom Tanz zur Kunstform
Den Schlusspunkt setzt Andrew Dewar, Organist der American Cathedral in Paris, an der Rudigierorgel. Sein Programm widmet sich der Chaconne – jener Variationsform, die aus dem Tanz geboren wurde und Komponist:innen über Jahrhunderte hinweg fasziniert hat. Von Johann Sebastian Bach über Johann Nepomuk David bis zu Jonathan Dove führt Dewar durch rund 350 Jahre Chaconne-Geschichte – ein klingender Spaziergang und ein tanzender Ausklang des Orgelsommers 2026.
Karten für die Abendkonzerte gibt es
im Domcenter, Domplatz 1, 4020 Linz, Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 18.00 Uhr ODER
an der Abendkassa am jeweiligen Veranstaltungstag ab 19.00 Uhr (nur Barzahlung möglich)
Veranstalter