The World WitÂhout Us
6. Februar bis 10. Mai 2026
InfolÂge der AufÂkläÂrung dehnÂten die WisÂsenÂschafÂten die traÂdierÂte westÂliÂche VorÂstelÂlung von Raum und Zeit ins schier UnendÂliÂche. Das UniÂverÂsum wurÂde älter, gröÂßer und kälÂter. Damit verÂbunÂden ist auch die ErfahÂrung einer VerÂunÂsiÂcheÂrung, nicht mehr im MitÂtelÂpunkt des UniÂverÂsums zu steÂhen, nicht mehr in einem WeltÂbild verÂanÂkert zu sein, das der GeschichÂte ihren finaÂlen Sinn abzuÂrinÂgen verÂmag. Die BedroÂhung einer ApoÂkaÂlypÂse wurÂde abgeÂlöst durch eine geoÂloÂgiÂsche KonÂtiÂnuiÂtät von KataÂstroÂphen und VerÂänÂdeÂrunÂgen.
Es dämÂmert das BewusstÂsein einer unheimÂliÂchen, erhaÂbeÂnen IndifÂfeÂrenz gegenÂüber dem menschÂliÂchen Maß in einem UniÂverÂsum, das weder leer noch belebt, sonÂdern untot ist.
Die AusÂstelÂlung verÂsamÂmelt künstÂleÂriÂsche PosiÂtioÂnen, die Bezug nehÂmen auf BegrifÂfe wie ​„Deep Time“ – ZeitÂräuÂme von MilÂliÂarÂden JahÂren, in denen das menschÂliÂche Dasein kaum mehr als ein AugenÂblick ist – und ​„CosÂmic HorÂror“, ein Gefühl zwiÂschen FasÂziÂnaÂtiÂon und SchreÂcken angeÂsichts für unseÂre Zeit- und RaumÂvorÂstelÂlunÂgen unfassÂbaÂrer nichtÂmenschÂliÂcher Existenz.
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Foto: © Martin Walde, UBIQ_X, 2021
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