Max PechÂstein
AbenÂteuÂer Expressionismus
23. April bis 30. August 2026
Die umfasÂsenÂde RetroÂspekÂtiÂve zeigt zenÂtraÂle WerÂke aus mehÂreÂren SchafÂfensÂphaÂsen von HerÂmann Max PechÂstein (1881 – 1955).
Neben DresÂden und BerÂlin waren FischerÂdörÂfer an der OstÂseeÂküsÂte seiÂne wichÂtigsÂten SchafÂfenÂsorÂte. Dem BerÂliÂner PubliÂkum wurÂden seiÂne WerÂke ab 1913 im KunstÂsaÂlon Fritz GurÂlitt präÂsenÂtiert. WolfÂgang GurÂlitt, seit 1907 InhaÂber der GaleÂrie, unterÂstützÂte zudem PechÂsteins ReiÂse in die SüdÂsee. Auf den Palau-Inseln suchÂte der expresÂsioÂnisÂtiÂsche Maler ein Leben im EinÂklang mit der Natur, doch der ErsÂte WeltÂkrieg beenÂdeÂte sein AbenÂteuÂer frühÂzeiÂtig. Nach dem Krieg fand PechÂstein in BerÂlin zu neuÂer kreaÂtiÂver EnerÂgie. 1937 wurÂden über 500 seiÂner WerÂke im Zuge der AktiÂon ​„EntÂarÂteÂte Kunst“ der NatioÂnalÂsoÂziaÂlisÂten beschlagÂnahmt. Aus der ErinÂneÂrung gemalÂte MotiÂve von seiÂner SüdÂseeÂreiÂse tauchÂten in seiÂnem SpätÂwerk in leuchÂtenÂden FarÂben wieÂder auf.
In einem Linz-speÂziÂfiÂschen SchwerÂpunktÂwird PechÂsteins besonÂdeÂre BezieÂhung zu GurÂlitt beleuchÂtet. Über 100 WerÂke, darÂunÂter PorÂträts, OstÂseeÂbilÂder und SüdÂseeÂmoÂtiÂve, sind in der Schau erstÂmals in ÖsterÂreich zu sehen.
Mehr dazu auf: www.lentos.at
Foto: © Max Pechstein, Die Unterhaltung, 1920
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