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Linzer City Events

23.

April

Welttag des Buches

Thalia Buch & Medien GmbH - 3. Obergeschoß

Landstraße 41, 4020 Linz

Im Rahmen des Welttag des Buches finden folgende Veranstaltungen / Lesungen bei Thalia statt:

Montag 23.4. 2018, 3. Stock Veranstaltungsfläche

Karin Peschka liest aus „Autolyse Wien“, 18:30 Uhr
Der Fokus dieser kurzen bis längeren Erzählungen liegt auf dem, was sich zwischen den Trümmern noch regt. Direkt nach jener Nacht, aber auch Tage, Wochen und Monate später. Wie geht es denen, die nicht umgekommen sind, wie überleben sie? Die Stimmungen und Momentaufnahmen erzählen von Misstrauen, Angst und Fatalität, aber auch von Hoffnung, Erinnerung, von einer Neuausrichtung.

Karin Peschka, aufgewachsen als Wirtstochter in Eferding, lebt in Wien. Sie publizierte in diversen Anthologien und Literaturzeitschriften. Für ihren Debutroman Watschenmann erhielt sie den Literaturpreis Wartholz und den Floriana Literaturpreis, sowie den Alpha Literaturpreis. Für Fanni Pold das Eilas Canetti Stipendium und für Autolyse Wien das Adalbert Stifter Stipendium. Bildrechte Dominique Hammer.

Margit Schreiner liest aus „Kein Platz mehr“, 19:30 Uhr
Margit Schreiner hat einen so amüsanten wie treffenden Roman über den Mangel an Platz geschrieben, über Schriftsteller, die wie Messies leben, sowie über die problematische Müllentsorgung in Italien. Am Beispiel Japans geht sie der weltweiten Platzfrage nach, zeigt die irrwitzigen Folgen des Platzmangels auf ganze Gesellschaftsstrukturen. Wer glaubt, dass da nur noch die Flucht in den Himalaya oder den kanadischen Urwald bleibt, irrt sich. Denn ganz gleich, wie man es dreht und wendet. Es gibt keinen Platz mehr.

Margit Schreiner wurde in Linz geboren, wo sie nach Aufenthalten in Tokio, Paris, Berlin und Italien heute wieder lebt. Seit 1983 ist sie freie Schriftstellerin und erhielt für ihre Bücher zahlreiche Stipendien und Preise, den Oberösterreichischen Landeskulturpreis und den Österreichischen Würdigungspreis für Literatur. 2015 wurde sie mit dem Johann Beer Literaturpreis und dem Heinrich Gleißner Preis ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie den Anton Wildgans Preis. Bild Alain Barberoc/o Schöffling & Co